Die Leipziger Smart City-Strategie stellt eine Besonderheit vornean, die als Spezifik ein Segen ist: die gewachsene Stadt – bestehende Strukturen.

Anderswo kann die smarte Stadt (z.B. im Wiener Stadtteil Aspern) buchstäblich auf der grünen Wiese von Grund auf neu kreiert werden. In Leipzig sollen innovative Wege aufgezeigt werden, wie dies in bestehenden Stadtstrukturen (baulich, sozial, funktional, medial) geschehen kann.

Die Stadt intelligenter zu machen, bedeutet in Leipzig: Kooperation. Intelligent heißt häufig, bereits bestehende Strukturen besser zu verknüpfen, neu zu verbinden, miteinander zu „verdrahten“.

Leipzigs Eigenart ist zudem, dass es im Vergleich zu anderen europäischen Städten ein eher geringes Budget aufweisen kann. Folglich werden hier keine Leuchtturmprojekte aus dem Boden schießen. Teil der Strategie ist vielmehr, das „smarte“ von unten zu entwickeln – in Kooperationen mit solventen Partnern. Innovationen durch Transfer und Synergien schaffen. Dazu zählen auch unterstützende Strukturen und effizientere Netz(werk)e: im Sinne von co-creation wird die Stadt zum Ermöglicher.