Im Leipziger Westen existiert ein Nebeneinander von Klein- und Kleinstunternehmen aus innovativen Branchen (z.B. Kultur- und Kreativwirtschaft) neben „alteingessessenen bzw.  traditionellen“ Industriebetrieben in den Gewerbegebieten in den Quartiersrandlagen.

Eine gute Infrastruktur  für Start-Ups und neue Innovation (z.B. Social Impact Lab, Spinn Lab, BIC, Garage, diverse co-working Spaces) ist vorhanden. Die Vernetzung der traditionellen und „neuen“ Unternehmen und Dienstleister erfolgt bislang nur punktuell, hier besteht noch größeres Potential zur Vernetzung. Auch die Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung sollte weiter ausgebaut werden.

Die positive Bevölkerungsentwicklung führt zu einer gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum, so dass in Teilen bereits Gewerbeflächen als Wohnungen umgenutzt werden (z.B. Wohnen statt Handel im Erdgeschoss) und Nutzungskonflikte zwischen Wohn- und Gewerbenutzung (z.B. durch Lärm) zunehmen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Stadtteils ist auch ein Anstieg der Gewerbemieten zu verzeichnen, was vielen Kleinunternehmen zunehmend Schwierigkeiten bereitet).

Zielsetzung ist es, die wirtschaftliche Grundlage des Quartiers zu erhalten und zu stärken. Innovationen und co-creation sowie die Weiterentwicklung der Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 soll gefördert werden.