Zur Stärkung des nicht motorisierten Individualverkehrs ist der Blick auf den Öffentlichen Personen- und Nahverkehr, das Radwege- und das Fußwegesystem sowie auf alternative Mobilitätsangebote zu richten. Gleichzeitig gilt es den motorisierten Individualverkehr verhältnismäßig zu benachteiligen.

Mobilität ist die Grundvoraussetzung für unser tägliches Leben. Einerseits nutzt die Bevölkerung verschiedene Verkehrsmittel um Wege im Privat- und Berufsleben zurückzulegen, andererseits realisieren Unternehmen auf verschiedene Arten den Transport von Waren und Gütern oder die Entsorgung von Endprodukten.

Im Sinne einer nachhaltigen Mobilität sollen die anfallenden Wege möglichst ressourcenschonend, emissionsarm und effizient durch unterschiedliche Verkehrsmittel erfolgen. Dabei bieten sowohl die Wahl des Verkehrsmittels (Auto? ÖPNV? Fahrrad?), aber auch die Steuerung von Verkehrsflüssen Ansatzpunkte, um eine nachhaltige Mobilität zu gestalten.

Die Verkehrsplanung steht vor der Herausforderung, die Planung und Verkehrssteuerung stärker an aktuelle Bedarfe zu orientieren. Durch den Einsatz von Echtzeitdaten können z.B. Verkehrsflüsse optimiert (z.B. weniger Standzeiten an Ampeln, veränderte Ampelschaltungen im Berufsverkehr) und damit Ressourcen geschont werden.

Zudem soll eine größere Vielfalt des Mobilitätsangebotes die Gleichberechtigung aller Verkehrsträger verbessern und den Nutzer animieren, je nach Bedarf und Anlass unterschiedliche Verkehrsmittel für eine Wegstrecke in Betracht zu ziehen. Das heißt der öffentliche Personen- und Nahverkehr, das Radwege- und das Fußwegesystem sowie alternative Mobilitätsangebote sind auszubauen, auch um die Anzahl der privaten Pkw zur reduzieren. Um die Vernetzung der einzelnen Verkehrssysteme miteinander zu verbessern und damit die Auswahl des passenden Angebotes für den Nutzer zu verbessern, kommen auch Angebote wie bspw. die Mobilitätsstationen oder die leipzig.mobil App zum Einsatz.