Die Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens macht auch vor Kommunen nicht halt und bietet die Chance, durch den Einsatz moderner Technologien Aufgaben schneller, vernetzter, effektiver und bürgerfreundlicher zu erfüllen. So werden u.a. Bürgerdienste online angeboten, Datensätze zur Weiterverwendung der Öffentlichkeit digital zur Verfügung stellt und mittels  intelligenter IT – Infrastruktur interne sowie externe Prozesse effizient gesteuert. Somit können auch Entscheidungsprozesse innerhalb der Verwaltung beschleunigt werden.

Durch die Möglichkeiten der IT-gestützten Vernetzung kann auch die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit ihren Tochterunternehmern, innerhalb der interkommunalen Gemeinschaft, sowie zu Wissenschaft und Wirtschaft und letztlich auch zur Stadtgesellschaft verbessert werden.

Die Vielzahl an Aufgaben, technischen Möglichkeiten, aber auch Themen wie Datenschutz und –sicherheit bilden das Rahmengerüst für eine smarte Kommune. Der Weg zu einer smarten Kommune ist ein Weg der „vielen kleinen Schritte“.

Die Stadt Leipzig beschäftigt sich bereits intensiv mit dem Thema und hat erste Projekte zur Realisierung gebracht. So sind Online-Terminvereinbarungen im Bürgeramt und der Kfz-Zulassung möglich, ein Terminal zur Selbsterfassung der eigenen biometrischen Daten steht zur Verfügung und es können verschiedene Systeme zur Online-Bezahlung genutzt werden. Auch im Bereich Open Data stellt die Stadt Leipzig  bereits erste Datensätze aus der Verwaltung zur offenen und freien Nutzung zur Verfügung. Im Rahmen des Smart Cities Projekt sind weitere Projekte angedacht. So soll die Online-Bürgerbeteiligung und die OpenData-Plattform weiter ausgebaut werden. Außerdem soll die Anzahl der W-Lan-HotSpots in der Stadt erhöht werden, um das flächendeckende W-Lan in der Stadt weiter auszubauen.